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07.05.2016 – Bernd Quitzow – 22 Kilometer Paarzeitfahren in Kerken

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

22 Kilometer
Flach
1. Platz
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00:28:36 Minuten
46,15 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

CLOCC  Zeitfahrserie am Niederrhein

Die CLOC.C Zeitfahrserie besteht aus insgesamt 12. Veranstaltungen die zwischen April und September 2016 durchgeführt werden.
Es werden in dieser Saison 11. flache Einzelzeitfahren und ein Paar- Zeitfahren ausgetragen…
Dieses Paar- Zeitfahren stand heute auf dem Programm.
Ein windanfälliger Rundkurs mit einer Länge von 11 Kilometern, der 2 x gefahren wird.
Es war heute mein 8. Rennen in diesem Jahr und ich fühlte mich sehr gut.
Um 14:00 gingen die beiden Holländer, Robert Spoek und Jordy Meerman als erste Starter auf die Strecke.
Robert Spoek hatte dieses Jahr schon einige Siege bei Zeitfahr- Wettbewerben auf seinem Konto stehen und wollte auch heute den Pokal mit nach Holland nehmen.
Robert und sein Landsmann, Jordy Meerman hatten hier die Favorietenrolle…
Alle nachfolgenden Zweierteams starteten dann im Abstand von zwei Minuten.
Wir hatten mit 28 Grad wirklich hochsommerliche Wetterbedingungen…
Was nicht zu unterschätzen gewesen ist, war der sehr starke Wind an diesem Tag und da es ein Rundkurs ist, bekam man den Wind von allen Seiten entsprechend zu spüren….
Ich startete zusammen mit Daniel Millow vom Team-ME aus Mettmann.
Unser Start war um 14:09…
Daniel ging als erster in die Führung und schnell hatten wir rund 48 km/h auf dem Tacho, obwohl der Wind schräg von vorne kam.
Wir versuchten uns in einem regelmäßigen Tonus abzulösen und versuchten dabei das Tempo gleichmäßig hoch zu halten.
Dann kam der Streckenabschnitt mit günstigen Windverhältnissen und das Temp kletterte auf rund 53 bis 53 km/h.
Es fühlte sich gut an und das Tempo war für mich ideal gewesen, um in der zweiten Runde noch einmal einen drauf zu setzen.
Die Gegenwind Passage konnte man mit 40 bis 43 km/h bewältigen, aber hier war man dan schon im roten Bereich gefahren.
Bedingt durch ein Wohnmobil in einem Kreisverkehr und einem Traktor in einer Kurve, hatten wir wertvolle Sekunden verloren.
Also musste die zweite und damit letzte Runde die Entscheidung bringen.
Daniel machte bis dato einen tollen Job und ich merkte, das er wirklich alles versuchte um eine gute Geschwindigkeit zu halten.
Dann kam wieder ein Wechsel und ich beschleunigte auf über 53 km/h…
Was war jetzt los…????
Daniel war fast 15 Meter hinter mir und schüttelte den Kopf…
Er schrie…. ,, ich kann nicht mehr , ich bekomme keine Luft ,, ….
Oh man, das darf doch nicht wahr sein….
Die trockene und heiße Luft hatte Daniel große Probleme bereitet und er konnte die Pace nicht mehr mitgehen.
Mit lauten Anfeuerungsrufen (ich glaube es war mehr ein Schreien als Rufen…) forderte ich Daniel auf, an meinem Hinterrad zu bleiben…!!!
Somit blieb ich entsprechend länger in der Führung und hoffte das sich Daniel wieder erholen konnte.
Langsam wurden dann aber auch meine Beine müde und ich wollte das Daniel auch wieder eine Führung fährt.
Es sah nicht gut aus und ich merkte das er ein richtiges Problem mit der Luft hatte.
Trotzdem hat Daniel versucht alles zu geben.
Die Gegenwind Passage hatte dann noch mal richtig weh getan.
Die letzten zwei Kilometer hatte Daniel sich dann noch einmal vorbildlich gequält.. ( sehr wahrscheinlich weil ich Ihn wieder angeschrien habe…)
Völlig erschöpft flogen wir über die Ziellinie und obwohl ich mit einem 188er Rekord- Puls das Rennen beendete, wusste ich das wir die starken Holländer nicht bezwungen haben…
Aber ich habe mich bei Daniel bedankt das er durchgehalten hat und sich so toll gequält hat.
Ich glaube in seiner Situation wären viele aus dem Rennen ausgestiegen…
Doch dann ging es zur Siegerehrung und mit großer Überraschung wurde uns mitgeteilt, das wir mit einem knappen Vorsprung von nur 7 Sekunden das Rennen doch noch vor den starken Holländern gewonnen hatten..
Oh man…, hatte ich mich gefreut und Daniel war auch richtig happy gewesen…
Mit 28 Minuten und 36 Sekunden hatten wir bei den Bedingungen, die 22 Kilometer mit einer Durchschnitts- Geschwindigkeit von 46,15 km/h absolviert.
Es war alles andere als ein perfektes Paar- Zeitfahren, aber ganz so schlecht war es dann ja doch nicht gewesen.
Auch wenn die Holländer, Robert Spoek und Jordy Meerman sichtlich enttäuscht gewesen sind, haben sie uns sofort zum Sieg gratuliert.
Den dritten Platz holten sich Frank Lingnau und Jörg Woller, die für die 22 Kilometer, super schnelle 29 Minuten und 28 Sekunden benötigten.
Das entsprach immerhin noch einer Geschwindigkeit von 44,80 km/h im Schnitt.
Glückwunsch auch an alle anderen Teams die ums Podium gekämpft haben….

Es war wieder einmal eine sehr schöne Veranstaltung von Christian und Sabine Wünscher, so wie Pascal, der sich um die Zeitnahme gekümmert hat.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die zahlreichen Fotos von Sabine Wünscher und von Familie Heck aus Bonn

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