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12.07.2014 – Bernd Quitzow – Tour de Wendland – 2. Etappe

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

100 Kilometer
1210 Höhenmeter
11. Platz
6. Platz
02:32:07 Stunden
39,44 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

Tour de Wendland 2. Etappe…

So, heute geht es dann richtig zur Sache.
2 Etappen an einem Tag….!!!
Samstag Morgen 10:30 war Start gewesen, für das Straßenrennen über 100 Kilometer.
Gefahren wurden 5 Runden a. 20 Kilometer, auf welligem Terrain.
Pro Runde waren es 242 Höhenmeter die geklettert werden mussten.
Start war wieder in Hitzacker am Wildpark / Jugendherberge.
Es war trocken gewesen und ich fühlte mich sehr gut und hatte richtig Lust auf das Rennen.
Der erste Kilometer ging sofort in eine rasante Abfahrt und somit wurde dieser erst einmal neutralisiert gefahren und die Geschwindigkeit wurde vom Führungsfahrzeug bestimmt…
Dann ging es los…..
Die kommenden 6 bis 7 Kilometer wurden gegen den Wind gefahren und machten das Rennen etwas zäh.
Es waren einige Teams mit mehreren Fahrern am Start gewesen und man konnte erwarten das diese Teams jetzt natürlich mit Ihrer Überzahl etwas versuchen würden.
Aber dem war nicht so…
Somit wurde es ein eher taktisches Rennen, wo Jeder, Jeden beobachtete und abwartet, wer die ersten Attacken versucht.
Aber auch hier konnte sich keine Gruppe vom Feld absetzen.
Bis auf einzelne Fahrer, die man auch fahren lies, weil man wusste, das die bei den Gegenwind Passagen, schnell wieder von alleine zurück kommen würden.
Also musste die Entscheidung bei den Anstiegen gesucht werden.
Auf den letzten 12 Kilometer hatten wir drei Anstiege, die das Rennen bestimmen sollten.
Und so hatte dann, wie auch in den Jahren zuvor, das Rennen an dieser Stelle erst richtig begonnen.
In jeder Runde wurde an diesen Anstiegen attackiert und die Spitzengruppe wurde jede Runde immer kleiner.
Ich fühlte mich richtig gut und es ging in die letzte, entscheidende Runde.
Nachdem es schon die ganze Zeit immer mal wieder ein paar Regentropfen gegeben hatte, wurden wir dann in der letzten Runde von einem unglaublichen Wolkenbruch überrascht.
Es hat so stark geregnet, das man wirklich nichts mehr sehen konnte.
Aber Regen alleine hatte natürlich nicht gereicht.
Es mischte sich auch noch Hagel und Graupel unter den Regen und in Sekundenschnelle standen Teile der Straße unter Wasser.
Was für ein Rennen…
Zum Ende des Rennens hörte es zum Glück wieder auf zu regnen und man konzentrierte sich auf die Schlussphase.
Die Spitzengruppe bestand immer noch aus rund 40 Fahrern und somit gab es in den Anstiegen ein kräftiges gerangell um die Positionen.
Die letzten beiden Anstiege sollten die entgültige Entscheidung bringen.
Eigentlich war es ein Anstieg von rund 1,8 Kilometer, der im zweiten Drittel noch einmal kurz abflachte und dann noch einmal steil zum Ziel hoch ging.
Ich hatte mich in eine sehr gute, vordere Position gefahren, zögerte aber etwas zu lange beim finalen Endspurt.
Wäre ich hier etwas führer angetreten, hätte es noch einmal ganz anders laufen können.
Somit wurde es der 11. Platz in der Gesamtwertung und der 6. Platz in meiner Altersklasse.
Wieder konnten die Fahrer Tim Starker und Fabian Pohl, vom OSC Cyclingteam Potsdam, erfolgreich das Rennen beenden.
Fabian auf Platz 1 und Tim auf Platz 2.
Einen tollen dritten Platz holte sich Tino Beck vom Team Maxim Magdeburg.
Im letzten Jahr hatte ich bei dieser Etappe noch rund 2 Minuten auf die Spitzengruppe verloren, diesmal waren es 3 Sekunden…
Zufrieden fuhr ich ins Hotel und bereitete mich auf das nächste Rennen vor, was schon in 5 Stunden starten sollte.
In der Gesamtwertung verbesserte ich mich jetzt auf den 10. Platz.
Bei der Altersklassenwertung blieb es der 4. Platz.

 

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