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17.08.2015 – Bernd Quitzow – Hartbergerland Weltradsportwoche – 4. Etappe

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

63 Kilometer
785 Höhenmeter
6. Platz
6. Platz
01:46:35 Stunden
35,43 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

43. Weltradsportwoche Hartbergerland

Bei der vierten Etappe der Weltradsportwoche in Hartberg / Österreich, ging es richtig zur Sache.
Schon bei der Besichtigung des 21 Kilometer langen Rundkurs, wusste ich dass es sehr eng für mich werden könnte.
Die Runde wurde drei mal gefahren, also rund 63 Kilometer.
Pro Runde hatten wir 260 Höhenmeter zu bewältigen.
Nach dem Start ging es sofort in eine rasante Abfahrt und wir erreichten schnell über 70 km/h…
Es wäre sehr wahrscheinlich noch schneller gewesen, wenn es nicht die ganze Nacht geregnet hätte und auch kurz vor dem Start noch Regen gefallen wäre.
Von den Temperaturen ganz zu schweigen…!!!
Wo wir Tage zufor noch mit über 35 Grad zu kämpfen hatten, wurden uns jetzt nur noch 16 Grad geboten.
Nach der schnellen Abfahrt ging es in den ersten, steilen Anstieg.
Es wurde direkt volles Tempo gefahren und es tat sofort richtig weh.
Anschließend ging es wieder in eine rasante Abfahrt und dann wieder ein Steilstück.
Danach war es zwar für rund 2 Kilometer flach gewesen, aber der Wind kam direkt von vorne.
Nach diesem Flachstück kam über viele Kilometer ein sehr welliges Profil.
Das Tempo war hoch und es gab keinen Augenblick der Erholung.
Die ständigen Tempoverschärfungen kosteten richtig Kraft, aber ich konnte immer alles kontrollieren.
Und dann kam der für den Rennverlauf entscheidende Anstieg, den wir zum ersten Mal passierten….!!!
1000 Meter vor dem Start / Ziel Bereich, ging es in eine scharfe Rechtskurve, danach noch 200 Meter und dann mit Volldampf in eine echte Wand.
500 Meter mit 15 bis 17% Steigung….!!!
Nach 300 Metern Platzte ich förmlich auseinander und meine Beine folgten nicht mehr meinen Anweisungen.
Der kleine Russe ( 2. Platz in der Gesamtwertung ) schoss an mir vorbei, so wie viele andere auch.
Ich konnte die Kurbel einfach nicht mehr drehen und es entstand eine Lücke von rund 100 Meter.
Es ging wieder in die rasante Abfahrt und ich fuhr volles Risiko um wieder an die Spitzengruppe zu gelangen.
Gerade konnte ich wieder Aufschließen, da kam schon wieder der nächste Anstieg.
Schon wieder eine kleine Lücke die ich mit quer stehenden Augen wieder schließen konnte.
Diese Aufholmanöver haben unglaublich viel Körner gekostet und ich musste jetzt wirklich aufpassen das ich nicht fliegen gehe.
Die zweite Runde lief und ich musste keine Lücken schließen.
Es ging in die letzte Runde und es wurden wieder viele Attacken gefahren, die einem alles abverlangten.
Aber ich konnte dran bleiben…
Jetzt die letzten 1000 Meter.
Noch einmal die scharfe Rechtskurve und dann in die Wand….
Meine Beine waren fix und fertig.
Diese 500 Meter am Stück mit über 15% Steigung kamen mir vor wie 5000 Meter….
Sie wollten einfach nicht aufhören…
Links und rechts überholten mich die Favoriten und mit aller letzter Kraft fuhr ich über die Ziellinie.
Gelbe Trikot futsch…!!!
Der Russe, Igor Mironov konnte einen guten Vorsprung rausfahren und holte sich jetzt mein gelbes Führungstrikot.
Ich war jetzt Zeitgleich mit einem anderen Fahrer auf den dritten Gesamtrang und hatte auf den Russen einen Rückstand von 17 Sekunden.
Das machte mir noch keine Sorgen, aber es folgen noch wesentlich schwerere Bergetappen.
Wenn ich zu viel Zeit auf die Bergziegen verliere, werde ich das am kommenden Freitag beim Einzelzeitfahren kaum noch einholen können.

Glückwunsch an Igor Mironov für seinen starken Sieg…
Den zweiten Platz holte sich der Österreicher, Andreas Gratzer vom Greenteam Kaindorf.
Sein Team Kollege, Karl Berghofer holte sich den dritten Platz.

 

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