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20.06.2015 – Bernd Quitzow – CLOCC Zeitfahrserie – Bergzeitfahren Mariawald

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

8 Kilometer
412 Höhenmeter
6. Platz
3. Platz
00:18:44 Minuten
24,98 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

CLOCC  Zeitfahrserie am Niederrhein

Mit dem Bergzeitfahren in Heimbach und einem Rundstreckenrennen in Schwadorf bei Brühl, hatte ich gleich zwei Rennen die ich heute bestreiten wollte.
Aber zuerst ging es in die schöne Eifel zum Bergzeitfahren im Rahmen der CLOCC Zeitfahrserie.
Die CLOCC Zeitfahrserie besteht aus insgesamt 9. Veranstaltungen die zwischen April und August 2015 durchgeführt werden. Es sind 8. flache Einzelzeitfahren und ein schweres Bergzeitfahren zu absolvieren…
Heute stand das schwere Bergzeitfahren in Heimbach / Eifel auf dem Programm.
Auf 8 Kilometer mussten rund 400 Höhenmeter bewältigt werden.
Die Start erfolgte direkt in Heimbach am Parkplatz vom Burgrestaurant an der Mariawalder Straße, der L249 und schlengelte sich dann über zahlreiche Serpentinen vorbei an der Abtei Mariawald und vorbei an der kleinen Gemeinde Wolfgarten.
Kurz vor dem Parkplatz am Thönnishäuschen an der Bundesstraße B265 wurde an einer kleinen Bushaltestelle die Endzeit gestoppt.
Zu dieser besonderen Disziplin hatten sich für heute auch entsprechende Spezialisten angemeldet.
Michael Pfeil, der amtierende UCI Zeitfahr- Weltmeister nutze diese Gelegenheit um seine Formkurve weiter nach oben zu bringen, da er Anfang September in Dänemark seinen Titel verteidigen möchte.
Aber auch einige starke Atlethen aus Holland hatten sich in die Startliste eingetragen und natürlich waren auch alle gespannt, wie sich Michael Graben, der führende dieser Zeitfahr- Rennserie auf diesem Terrain schlagen wird…
Für mich selber war es eine gute Chance, Michel Graben einige wichtige Punkte in der Gesamtwertung streitig zu machen.
Aber dafür musste ich ja erst einmal schneller sein als Graben.
Der erste Starter ging um 12:15 auf die Strecke und alle nachfolgenden Fahrer starteten dann im 2 Minutentakt…
Bei gerade mal 10 Grad Celsius waren die Wetterbedingungen alles andere als sommerlich.
Zum Glück blieb der angekündigte Regen aber fern.
Direkt am Start fängt das Bergzeitfahren mit rund 6% bis 7 % Steigung an, wer hier zu schnell angeht wird zum Schluss fürchterlich leiden müssen.
Nach rund 3,5 Kilometer wurde es bei der Abtei Mariawald für 250 Meter etwas flacher, bevor dann noch einmal einige steilere Abschnitte bewältigt werden mussten.
Die letzten 2,5 Kilometer waren dann nicht mehr ganz so Steil, aber immer noch ansteigend mit einigen Wellen.
Ich hatte mein Rennen gut eingeteilt und hatte nirgendwo überzogen.
Im nachhinein hätte ich sehr wahrscheinlich bei jedem Kilometer die eine oder andere Sekunde noch gutmachen können, aber da ein Bergzeitfahren nicht wirklich zu meinen Lieblingrennen zählt, war ich ganz zufrieden gewesen so wie es gelaufen ist.
Aber jetzt ging es natürlich darum, was machten die anderen…
Wie zu erwarten, setzten sich heute ganz andere Fahrer in Szene, allen voran Michael Pfeil, der in einer Zeit von 16 Minuten und 43 Sekunden das Maß aller Dinge gewesen ist und damit das Bergzeitfahren in seiner Altersklasse gewinnen konnte und darüber hinaus auch die schnellste Tageszeit fuhr.
Er absolvierte die Strecke mit einem Stundenmittel von 28 km/h im Schnitt…
Aber die Zeitfahrserie wird nur in Altersklassen gewertet und für mich war nur von Interesse, was der führende dieser Rennrerie, Michael Graben machte.
Konnte ich Ihn heute schlagen und damit wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln.
Ich konnte…!!!
Mit einer Zeit von 18 Minuten und 44 Sekunden holte ich mir heute den dritten Platz und konnte Michael Graben in diesem Jahr zum ersten Mal hinter mich lassen.
Er benötigte für die Strecke 19 Minuten und 10 Sekunden und belegte damit den 5. Platz.
Den ersten Platz belegte der Holländer, Arno van der Veen der für die Strecke 18 Minuten und 27 Sekunden benötigte.
Eine super Leistung lieferte heute der Veranstalter dieser Rennserie, Christian Wünscher vom Verein Stabwolke Krefeld, der sich mit einer Zeit von 18 Minuten und 38 Sekunden einen hochverdienten 2. Platz sichern konnte…
Nach einer schönen Siegerehrung und ein paar netten Plaudereien packte ich meine Sachen und fuhr nach Schwadorf zu meinem nächsten Rennen…

 

 

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