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22.08.2014 – Bernd Quitzow – Hartbergerland Weltradsportwoche – 8. Etappe

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

17,6 Kilometer
64 Höhenmeter
4.Platz (1.Platz)
4.Platz (1.Platz)
00:23:59 (00:23:45)
44,3 km/h (44,46 km/h)



Radrennen - Kurzbericht

 

42. Weltradsportwoche Hartbergerland

Die achte und somit auch die letzte Etappe bei der Weltradsportwoche in Hartberg / Österreich.
Die Entscheidung um den Gesamtsieg sollte heute in einem 17,6 Kilometer langen Einzelzeitfahren entschieden werden.
Obwohl man hier nicht mehr von Entscheidung sprechen kann.
Der Gesamtführende, Igor Gavrilov hatte vor der heutigen Etappe einen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Adolf Koppensteiner, von 60 Sekunden.
Mir gegenüber waren es bereits 88 Sekunden.
Somit war die Entscheidung um den Gesamtsieg bereits entschieden.
Adolf Koppensteiner hatte mir gegenüber einen Vorsprung von 21 Sekunden.
Zwischen Platz 2 und Platz 3 der Gesamtwertung war also noch alles offen.
Im letzten Jahr hatte ich Koppensteiner genau diese 21 Sekunden im Zeitfahren abgenommen, aber ich wusste das Adi in diesem Jahr eine bessere Kraft / Ausdauer Leistung hatte und es schwer werden wird, mehr als 21 Sekunden auf ihn gut zu machen…
Also mal sehen was geht…
Auch wenn die Berge nicht mein Ding sind, aber im Zeitfahren hatte ich dieses Jahr schon sehr gute Ergebnisse eingafahren und hier wusste ich was ich kann.
Ich hatte mich 45 Minuten warmgefahren und fuhr zum Start.
Gestartet wurde hier im 30 Sekunden Takt.
10:42 war mein Start und ich hatte noch genau 1 Minute bis es los ging.
Da machte mich einer der Rennkommissarre darauf aufmerksam, das ich meinen Transponder nicht montiert hatte….!!!
Wir hatten für alle Etappen einen Transponder gehabt und ich hätte diesen von meinem Rennrad an das Zeitfahrrad wechseln müssen.
Hatte ich aber nicht…
Der Rennkommissar fragte mich ob ich eine Stopuhr am Rad hätte, dann sollte ich die Zeit selber stoppen und die Zeit sofort nach Beendigung des Rennens bei Ihm durchgeben…
Ich hatte schnell die Funktionen meines Computers umgestellt auf die Stoppuhr- Funktion und dann ging es auch schon los.
Das waren nicht die besten Bedingungen für ein solches Einzelzeitfahren, aber nach dem ersten Kilometer hatte ich doch ein recht gutes Gefühl und konnte sehr gut meinen Rhythmus fahren.
Die letzten 30 Meter hatte ich schon garnicht mehr nach vorne geschaut, sondern nur auf die Stoppuhr, damit ich bei der Zielüberquerung auch die genaue Zeit hatte.
23 Minuten und 45 Sekunden….
Noch ganz außer Atem habe ich nach der Zielüberquerung gewendet und hatte dem Rennkommissar die Zeit gezeigt.
Er hatte diese notiert und mit meiner Startnummer vermerkt.
Was für ein hektisches Zeitfahren.
Wieder im Hotel angekommen wollte ich dann sehen, ob es schon Ergebnisse im Internet gibt.
Fehlanzeige…
Nach einer Stunde war ich gespannt ob die Ergebnisse jetzt online waren.
Gewinner war Igor Goldmann mit einer Zeit von 23 Minuten und 50 Sekunden….!!!
Mit einer Zeit von 23 Minuten und 59 Sekunden fand ich mich auf dem 4. Platz wieder….???
14 Sekunden langsamer als ich gefahren bin…
Oh Mann, das war wirklich nicht mein Tag.
Sofort habe ich mich mit dem Rennkommissar in Verbindung gesetzt und gefragt warum es hier zu dieser unterschiedlichen Zeitangabe kommen kann.
Er meinte zu mir, er könnte mich doch hier nicht gewinnen lassen, mit einer selbst gestoppten Zeit…
Ich war Sprach- und Fassungslos…!!!
Woher sollte ich denn gewusst haben, welche Zeit man für den Sieg benötigte, hatte ich Ihm gesagt.
Sehr wahrscheinlich war ich sogar noch 1 Sekunde schneller gewesen als angegeben, da die Stoppuhr nach dem Start erst mit einer kurzen Verzögerung aktiviert wird.
Aber jegliche Diskussion war vergebens und somit hatte man mir einfach 14 Sekunden mehr angerechnet, was mich dann auf den 4. Platz fallen ließ.
Leider bereits meine zweite Etappe bei dieser Rennveranstaltung, wo ich um meine Platzierung gebracht wurde.
An dieser Stelle möchte ich aber auch erwähnen, das es so oder so keinen einfluss auf die Gesamtwertung gehabt hätte.
In diesem Jahr führte an dem Russen Igor Gavrilov und dem Österreicher Adolf Koppensteiner kein Weg darn vorbei.

Ich möchte Igor und Adi herzlich zu ihrer tollen Leistung gratulieren…

 

Vielen Dank für die tollen Profi Fotos von Markus Schreibmaier…
Alle Fotos können auch bestellt werden unter www.foto-schreibmaier.at

 

 

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