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25.05.2016 – Bernd Quitzow – Zeitfahren Köln – RC Schmitter

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

7,5 Kilometer
Flach
5. Platz
5. Platz
00:09:06 Minuten
49,47 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

Einzelzeitfahren Köln / RC-Schmitter

Am Mittwoch den 25.05.2016 stand die dritte Austragung der Kölner Rennserie im Einzelzeitfahren auf dem Programm.
Gefahren wird auf der alten Panzerstraße in der Nähe vom Flughafen Köln / Bonn.
Normalerweise fahren wir hier auf einen 16,6 Kilometer langen Rundkurs mit Wendepunkt an einem Kreisverkehr der komplett umrundet werden muss.
Kurz vor dem Start wurden alle Teilnehmer darüber informiert, das es wegen Bauarbeiten am Kreisverkehr eine Änderung bei der Streckenführung geben würde.
Die Rennstrecke wurde auf 7,5 Kilometer gekürzt.
Direkt nach dem Start ging es in eine kleine Welle mit rund 20 Höhenmeter.
Die darauffolgenden 7 Kilometer waren überwiegend Flach gewesen, bzw. leicht abfallend.
Von der einen auf der anderen Minute hatte man es mit einem komplett neuen Wettkampf zu tun.
Wäre die Strecke plötzlich 10 Kilometer länger gewesen, wäre das für keinen ein echtes Problem gewesen, aber diese extrem kurze Distanz ist etwas ganz anderes…!!!
Wattzahlen, Herzfrequenz, oder Renneinteilung hatten jetzt keine Bedeutung mehr.
Dieses sogenannte Prolog Zeitfahren ( Zeitfahren zwischen 2 und 8 Kilometer ) wurde von Anfang an auf Anschlag gefahren.
Es hat nicht die gleiche Charaktere wie ein langes Einzelzeitfahren.
Eigentlich ist es wie ein langer Sprint und man versucht einfach alles zu geben was geht.
Sehr brutal, aber es hat auch einen besonderen Reiz…
Wir hatten recht gute Wetterbedingungen und um 19:00 ging der erste auf die Strecke.
Die nächsten Teilnehmer wie immer im 30 Sekunden Takt.
Das Starterfeld war mit vier amtierenden, bzw. ehemaligen Weltmeistern im Einzelzeitfahren wieder excellent besetzt gewesen.
Überhaupt muss man sagen das sich bei der Kölner Veranstaltung immer wieder das ,, Who is Who ,, der Zeitfahrspezialisten aus ganz Deutschland zusammentrifft.
Es war heute mein 11. Rennen in diesem Jahr und ich freute mich schon auf die Veranstaltung, auch wenn ich mich innerlich, so wie auch alle anderen Fahrer, eigentlich auf 16,6 Kilometer Einzelzeitfahren eingestellt hatte…
Ok…, dann brauche ich heute nur 7,5 Kilometer leiden…, auch gut….!!!
Es ging zum Start…
5…, 4…, 3…, 2…, 1… und LOS….
Mit brachialer Kraft ging es direkt in den leichten Anstieg rein und nach rund 300 Metern wurde es dann flacher.
Mein Puls knallte schon auf über 180 Schläge und ich versuchte einfach nur den Druck auf den Pedalen aufrecht zu halten.
Wir hatten ganz leichten Rückenwind und mein Tacho ging nur selten unter 50 km/h…
In einer leichten Senke zeigte der Tacho fast 65 km/h und nach der leichten Senke war der Schmerz umso größer, als man dann versuchte das Tempo zu halten, was natürlich nicht ging…
Die letzten 1000 Meter waren der reinste Blindflug gewesen…
Mir war überhaupt nicht bewusst gewesen das ich komplett im Tunel gewesen bin und links und rechts nichts mehr wahrgenommen hatte.
Nach überqueren der Ziellinie dauerte es sehr sehr lange bis ich meinen Rhythmus beim Atmen wiedergefunden hatte.
Mit einer Zeit von 9 Minuten und 6 Sekunden absolvierte ich das Zeitfahren mit einem Durchschnittlichen Tempo von 49,47 km/h und konnte mir damit den 5. Platz in der Gesamtwertung sichern…
Es war zudem das schnellste Rennen was ich jemals über diese Distanz gefahren habe.
Kurz nach mir kam auch Alberto Kunz über die Ziellinie geflogen und konnte mir auf dieser kurzen Distanz, sage und schreibe 24 Sekunden abnehmen…!!!
Alberto gehörte ohne jeden Zweifel zu den Fahrern, die keine Probleme mit dieser kurzen Distanz hatten.
Die schnellste Zeit des Tages kam vom 2014er UCI Zeitfahr Weltmeister höchst persönlich…
Alexander Bauer benötigte für die 7,5 Kilometer, nur 8 Minuten und 39 Sekunden, was einen Schnitt von 53,42 km/h bedeutete.
Großen Respekt und Gratulation…

 

Hier die 10 schnellsten des Tages…

1

Alexander Bauer  TTü40

8,39

53,42

2

Alberto Kunz  TTü40

8,42

53,23

3

Anton Rausch  TTü40

9,00

49,80

4

Michael Pfeil  TTü40

9,04

49,58

5

Bernd Quitzow  TTü40 

9,06

49,47

6

Michael Blasczyk  TTü40

9,11

49,20

7

Michael Graben  TTü40

9,13

49,09

8

Karsten Klein  TTu40

9,18

48,82

9

David Jung  TTu40

9,28

48,30

10

Uwe Friedrich  TTü40

9,31

48,14

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