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09.10.2021 – Bernd Quitzow – Tri2One Tijdrit Almere – 42 Kilometer Einzelzeitfahren

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

42 Kilometer
Flach
17. Platz
3. Platz
01:00:13
42 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

,, Tri2One Tijdrit ,, Einzelzeitfahren in Almere / Holland

Unglaublich…, aber mein letztes Radrennen habe ich im August 2018 bei der Masters WM in Österreich absolviert.
Wo ist denn bitte die Zeit geblieben…!!!???
Nachdem ich in 2019 mal ganz bewusst an keine Rennen teilgenommen hatte, wollte ich 2020 eigentlich wieder Vollgas bei den Rennen geben.
Dann hatte mir und natürlich auch allen anderen die .. Corona Pandemie .. einen gehörigen Strich durch die Planung gemacht.
Zwar hatte ich in 2019 und auch in 2020 jeweils über 20.000 Trainings- Kilometer pro Jahr absolviert, aber ich hatte bis einschließlich Oktober 2021 an keinem Rennen mehr teilgenommen.

Aber jetzt wo der Großteil der Bevölkerung bereits geimpft ist und es zum Glück auch entsprechende Lockerungen gibt, wollte ich endlich wieder in den Wettkampf- Zirkus einsteigen.

Die Entscheidung viel auf das Einzelzeitfahren in Almere / Holland, welches Corona bedingt vom ursprünglichen Termin im März 2021 auf den 09. Oktober 2021 verschoben wurde.
Es gehört zu den größten Events in den Niederlanden und jedes Jahr gehen hier in Almere weit über 700 Athleten und Athletinnen an den Start.
Almere Haven, in der Provinz Flevoland, ist ca. 30 Kilometer von Amsterdam entfernt und ist direkt am großen Gooimeer gelegen.
Eine wunderschöne Gegend mit viel Wasser und Natur und natürlich auch Wind…

Der Start für das Einzelzeitfahren war direkt in Almere Haven und ging über einen Rundkurs von 14 Kilometer, der direkt am Gooimeer entlang verlief.
Nach einem Wendepunkt nach rund 6 Kilometern, ging es zum Teil über Feld- und Wirtschaftswege zurück zum Start.
Je nach Altersklasse wurden hier Rennen über 14, 28, oder aber auch 42 Kilometer absolviert.
Ich startete beim 42 Kilometer Einzelzeitfahren, wo insgesamt 109 Athleten gemeldet waren.
Gewertet wurde in den Altersklassen 16-39, 40-49 und in der Klasse über 50…
Es ist eine offene Veranstaltung und somit können hier Athleten aus allen Leistungsklassen teilnehmen.

Am Samstag morgen klingelte mein Wecker um 03:45 in der Nacht und ich freute mich schon sehr auf das Rennen…
Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann um 5:00 Uhr auf die zum Glück recht leere Autobahn.
Um 8:00 bin ich in Almere Haven angekommen und war etwas geschockt gewesen.
6 Grad Celsius, dichter, feuchter Nebel und dazu ein recht auffrischender Wind…
Na ja…, nicht die besten Bedingungen für meine Allergie geschädigten Lungen, aber die Bedingungen waren ja für alle gleich gewesen.
Meine Startblock- Zeit war für 10:15 angesetzt und vielleicht ist es bis dahin schon etwas wärmer geworden und der Nebel ist verschwunden.
Mit 7 Grad war es leider nicht wirklich wärmer, aber dafür hatte sich der Nebel etwas verzogen, was daran gelegen hatte, das der Wind weiter zunahm.

Da ich früh genug in Almere gewesen bin, konnte ich vor dem ersten Starter noch eine Streckenbesichtigung machen und musste feststellen, das die Deichstraße alles andere als in einem guten Zustand gewesen ist. Es gab heftige Schlaglöcher und Bodenwellen und bedingt durch den Landwirtschaftlichen Verkehr auch stellenweise sehr starke Verschmutzungen auf der Straße.
Der feuchte Nebel machte die Situation nicht wirklich besser…
Ganz ehrlich.., das war schon hart an der Grenze und ich hoffe das bei der nächsten Austragung dieser Veranstaltung…, zumindest die Straße vorher einmal von Lehm und Matsch befreit wird.

Es war mein erstes Rennen nach August 2018 und ich war schon ein biischen nervös gewesen, da ich nicht wirklich einschätzen konnte, wie es laufen würde.
Meine Trainingseinheiten waren zwar gut und auch meine Trainingsdaten zeigten einen guten Anstieg der Form, aber ein Zeitfahren über 42 Kilometer ist schon eine ganz besondere Herausforderung.

Dann ging es endlich los….
Mit meinem Canyon Speedmax Zeitfahrrad fuhr ich von der Startrampe auf die Strecke und hatte schnell über 45 km/h erreicht.
Der Wind traf einen auf den ersten 6 Kilometern seitlich von vorne und machte das Rennen von Anfang an sehr schwer.
Ich hielt mich auf den ersten Kilometern bewusst etwas zurück, da ich nicht zu sehr in den roten Bereich fahren wollte.
Es lief wirklich gut und ich hatte ein sehr gutes Gefühl fürs Tempo und die Wattzahlen.
Zeitweise frischte der Wind sehr stark auf und die Geschwindigkeit fiel dann Stellenweise bis auf 37 km/h zurück.
Mit etwas besseren Windbedingungen ging es dann aber auch bis auf 52 km/h…
In einer Runde hatte man insgesamt 6 Kurven, bzw., Abzweige zu bewältigen, wo man Stellenweise die Geschwindigkeit auf bis zu 10 km/h reduzieren musste.
Meine durchschnittlichen Watt- Werte waren absolut Ok gewesen, obwohl mein durchschnittlicher Puls von 170 Schlägen noch recht niedrig gewesen ist.
Nach 1 Stunde und 13 Sekunden konnte ich das Ziel mit einer Durchschnitts- Geschwindigkeit von fast genau 42 km/h erreichen.
Das hörte sich langsamer an, als es sich angefühlt hat…!!!
Natürlich habe ich in der Vergangenheit schon wesentlich schnellerer Rennen absolviert, aber die Strecke und die Bedingungen waren schon besonders.
Um eine richtige Einschätzung zu treffen, musste ich natürlich erst mal sehen was die anderen so gemacht haben….

Die Ergebnisse zeigten dann eindeutig, das wohl alle mit den besonderen Bedingungen zu kämpfen hatten.
Wurden bei der letzten Veranstaltung noch Durchschnittsgeschwindigkeiten von 48 km/h erreicht, so fuhr an diesem Tag, selbst der ehemalige belgische Radprofi Belgier Jari Verstraeten, gerade mal einen 45,6er Schnitt….
Aber Jari Verstraeten startete ja in der Klasse der 16 bis 39 Jährigen und hatte mit meiner Altersklasse zum Glück nichts zu tun.

Schlussendlich konnte ich mit meiner Zeit den 3. Platz in meiner Altersklasse erzielen und hatte mich sehr über dieses Resultat gefreut.
Platz 2 ging an den Zeitfahr- Routinier Marcel Webers mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,57 km/h.
Den 1. Platz sicherte sich Coen De Wit, der die 42 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,83 km/h absolvierte…

Jetzt kann ich zufrieden in die Winterpause gehen und hoffe das es im kommenden Jahr wieder mehr Rennen gibt, über die ich Berichten kann….

 

Vielen Dank für die tollen Fotos die von ,, Harry van ‚t Veld ,, gemacht worden sind…!!!

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