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12.08.2026 – Bernd Quitzow – Team CAR special – Zeitfahren Köln

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

16,6 Kilometer
Flach
2. Platz
1. Platz
00:21:47 Minuten
45,42 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

Einzelzeitfahren in Köln auf der alten Panzerstraße

Es handelt sich hier um eine Zeitfahr- Serie mit insgesamt 8 Rennen.
Die Strecke auf der alten Panzerstraße in der Nähe vom Flughafen Köln / Bonn, ist mit rund 60 Höhenmeter eigentlich relativ flach, hat aber auch einige Wellen und ist vor allem sehr Wind anfällig.
Der 16,6 Kilometer lange Kurs hat nach 8,3 Kilometer an einem Kreisverkehr den Wendepunkt und führt dann zurück zum Start / Ziel Bereich…

Im letzten Jahr konnte ich die Serie in meiner Altersklasse ( TT Ü40 ) mit 8 Siegen, bei 8 Starts, klar gewinnen und sogar 3 x den Tages- Gesamtsieg einfahren…
Dieses Jahr geht es für mich in die neue Altersklasse ( TT Ü60 ) und ich bin natürlich motiviert diese Klasse in der Gesamtwertung zu gewinnen.
Aber ein weiteres Ziel für mich, ist einen Tages- Gesamtsieg einzufahren…, denn das ist bis heute, in der langjährigen Geschichte der Zeitfahr- Serie in Köln, noch keinem aus der ( TT Ü60 ) gelungen.
Ich setze mir diese Ziele…, um mir selber immer wieder die nötige Motivation zu verschaffen und im Training an und auch mal über die Grenzen zu gehen…

Heute ist die siebte, von insgesamt 8 Austragungen der Zeitfahrserie in Köln.
Für mich ist es aber heute bereits der letzte Start in 2026, da sich der nächste Termin am 26.08.2026, mit einem anderen Termin überschneidet.
Das Wetter war mit 35 Grad schon wieder richtig Heiß gewesen und die Luft extrem trocken.
Ich fühlte mich trotzdem sehr gut und nach dem sehr langen Aufwärmen, war ich bereit und vor allem ach motiviert endlich meine persönliche Bestmarke von 21:33 Minuten zu unterbieten.

Den ersten Kilometer bin ich richtig ruhig angegangen, um nicht schon wieder zu überpacen…
Dann drehte ich langsam auf uns es lief wirklich sehr gut…
Was nicht gut gelaufen ist, war der Verkehr auf der Strecke….!!!
Von weitem sah ich Bremslichter von einigen PKW’s und als ich näher kam, wurden die leider nicht schneller.
Dann fuhr ich auf und überlegte kurz was ich jetzt machen sollte, denn es war eine Reihe von 4 Autos, die vor mir sehr langsam fuhren.
Kurzerhand hatte ich mich dazu entschlossen, die Fahrzeuge links zu überholen, was nicht ganz ungefährlich gewesen ist, da auf der anderen Fahrbahn auch Autos entgegen kamen und ich immer kurz warten musste, bis diese vorbeigefahren waren.
Dann sah ich auch das Problem…
Eine große Radsportgruppe von rund 25 Fahrern fuhren in einem gemütlichen Tempo und die PKW’s konnten wegen dem ständigen Gegenverkehr nicht direkt überholen.
Dann fuhr ich auf die Gruppe auf und sah das es nur noch wenige Meter bis zum Wendepunkt am Kreisverkehr waren und ich auf jeden Fall noch vor der Gruppe in den Kreisverkehr einfahren musste, sonst wäre das Rennen endgültig gelaufen.
Dabei bin ich dann ein längeres Stück voll im Sprint gefahren und habe es im letzten Moment noch geschafft in den Kreisverkehr als ersten einzubiegen.
Was für ein Stress…
Ich wusste natürlich das unter den Bedingungen eine neue Bestzeit nicht mehr möglich war.
Aber die Strecke vom Kreisverkehr, zurück zum Ziel, habe ich trotzdem mit Vollgas bewältigt und mit einem über 53er Schnitt, war es sogar meine zweitbeste Zeit die ich hier jemals auf den 6,3 Kilometer Rückweg zum Ziel gefahren bin.
Leider war die Hinstrecke ein Desaster gewesen und ich habe einfach zu viel Zeit verloren…

Mit einer Zeit von 21 Minuten und 47 Sekunden, war es trotzdem noch eine gute Zeit gewesen, aber ich habe mich schon sehr geärgert, das es die Probleme auf der Strecke gegeben hat.
Ich glaube die persönliche Bestzeit hätte heute wirklich fallen können….
Die Altersklasse konnte ich mit großem Abstand zum zweit- und drittplatzierten gewinnen, aber in der Gesamtwertung war es nur der 2. Platz gewesen.
Tjard Kopka hatte mit 21:13 Minuten die schnellste Zeit gefahren und selbst ohne meinen ,, Stau ,, hätte ich diese Zeit wohl nicht unterbieten können.
Aber es hatte sich trotzdem gut angefühlt und die Leistung auf dem Rückweg war perfekt gewesen…
Somit konnte ich etwas später trotzdem noch mit meiner Leistung ganz zufrieden sein…

Wenn mir nicht spontan noch irgendwas verrücktes einfällt, dann war das heute mein letzter Test vor der UCI Weltmeisterschaft in Japan gewesen, wo ich am 23.08.2026 hinfliege…

 

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