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15.09.2022 – Bernd Quitzow – UCI World Championships – Time Trial – Trento

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

20 Kilometer
150 Höhenmeter
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18. Platz
00:27:23 Minuten
43,81 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

UCI – Gran Fondo World Series – Time Trial – Championships

Da waren sie nun…, die UCI Weltmeisterschaften im Time-Trial Einzelzeitfahren in Trento – Italien.
Im Vorfeld musste ich mich für diese Weltmeisterschaft qualifizieren um dann überhaupt eine Startberechtigung für Trento zu erhalten.
Insgesamt wurden Weltweit 24. UCI Rennveranstaltungen ausgetragen, bei denen man versuchen konnte, sich für die finalen Weltmeisterschaften in Italien zu qualifizieren.
Ich flog damals in die Türkei und hatte dort am 19.11.2021 beim UCI – Gran Fondo World Series – Qualifikations- Rennen beim 20 Kilometer Einzelzeitfahren teilgenommen.
Die ersten drei Podiumsplätze in den einzelnen Age-Group Altersklassen erhielten einen Startplatz für die Weltmeisterschaften.
Ich konnte damals das Rennen sogar auf der höchsten Stufe des Podiums beenden und hatte damit mein Ticket für meine erste UCI Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren gesichert.

Die UCI Weltmeisterschaft sollte natürlich der Höhepunkt meiner diesjährigen Saison sein und ich versuchte mich auf diesen besonderen Tag entsprechend vorzubereiten und zu trainieren.
Aber meinen Plan konnte ich nicht so umsetzen wie ich es mir vorgenommen hatte …
In meinem Privatleben gab es einschlägige Veränderungen, die ich erst einmal sortieren musste und es war in dieser Zeit nicht immer einfach sich auf das Training zu konzentrieren.
In dieser Zeit bekam ich aber von meiner Familie viel Unterstützung, um mich nach wie vor um mein Training kümmern zu können.
Es geht wirklich nichts über einen starken Familienzusammenhalt und dafür bin ich auch sehr dankbar…

Trotz der gesamten Umstände in den vergangenen Monaten, hatte ich eine gute Form aufgebaut.
Vielleicht nicht ganz so wie erhofft, aber der Situation geschuldet, war ich doch sehr zufrieden mit dem, was mein Körper leisten konnte.
Also ging es nach Italien, um dort an den UCI Weltmeisterschaften teilzunehmen.
Mein Bruder und seine Frau Brigitte begleiteten mich nach Italien und unterstützen mich hier tatkräftig und somit konnte ich mich in dieser Zeit ganz auf das Rennen konzentrieren.
Es war ein 20 Kilometer langes Einzelzeitfahren, welches in der Innenstadt von Trento gestartet wurde und dann auch wieder im Zentrum von Trento endete.
Die Strecke hatte nicht viele Höhenmeter, aber jede Menge Kreisverkehre und Kurven, was sich auch bei der Durchschnitts- Geschwindigkeit bemerkbar machte.
Dazu kam noch ein sehr heißer Tag mit Temperaturen von über 30 Grad und das bei einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.
Bereits beim Warmfahren fühlte ich mich nicht so richtig wohl, was leider auch im Rennen nicht besser wurde.
Weder bei meinen Wattzahlen, noch bei meiner Herzfrequenz, konnte ich an diesem Tag Spitzenwerte erreichen.
Irgendwie konnte ich meine Leistung nicht abrufen.
Bei diversen Trainings- Einheiten hatte ich wesentlich bessere Werte erzielt, aber heute passte es einfach nicht.
Mit einer Zeit von 27 Minuten und 23 Sekunden, konnte ich bei meinen ersten UCI Weltmeisterschaften im Einzelzeitfahren einen 18. Platz belegen.
Auf den erstplatzierten, Greg Swinand aus Irland, verlor ich 1 Minute und 28 Sekunden, was zwar sehr viel gewesen ist, aber im Bereich einer Weltmeisterschaft auch nicht so schlecht gewesen ist.
Aber selbst Greg konnte auf diesem Kurs nur eine Durchschnitts- Geschwindigkeit von 45 km/h erreichen…
Platz 2. ging an Michael Schäfer und den dritten Platz belegte Frank Erk, beide aus Deutschland.
Bis zum dritten Platz war mein Rückstand immer noch 59 Sekunden gewesen, aber ich denke da geht in Zukunft bestimmt noch was…

Alles in allem war es aber ein tolles Erlebnis gewesen und ich werde im nächsten Jahr auf jeden Fall versuchen, dem Podium etwas näher zu kommen.
Aber dafür muss ich mich erst mal wieder qualifizieren und wenn alles passt, geht es dann im Oktober 2023 nach Glasgow in Schottland…

An dieser Stelle möchte ich meinem Bruder Mike und seiner Frau Brigitte, so wie meiner Schwester Marion, für die tolle Unterstützung bedanken…!!!
Aber keine Sorge…, die Saison ist ja noch nicht zu Ende…

 

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