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20.09.2026 – Bernd Quitzow – Team CAR special – 47. Internationale Vierermannschaftszeitfahren

Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:

31 Kilometer
54 Höhenmeter
1. Platz
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00:38:29 Minuten
48,42 km/h im Schnitt



Radrennen - Kurzbericht

 

Das 47. Internationale Vierermannschaftszeitfahren powered by MAXXIS

Beim 47. Internationalen Vierermannschaftszeitfahren powered by MAXXIS gingen insgesamt 42 Teams auf dem BMW Messgelände in Aschheim an den Start.
So viele wie nie zuvor und ich war dabei…

Schon im letzten Jahr wurde ich von Jens Eichner, vom Team Canyon Factory Racing, gefragt, ob ich nicht bei einem Vierer- Mannschaftszeitfahren teilnehmen möchte.
Im letzten Jahr hatten sich meine Renntermine leider überschnitten und ich konnte nicht an dem Rennen teilnehmen.
Dieses Jahr passte es und ich durfte das Team von Jens Eichner unterstützen…
Keine einfache Aufgabe…, denn im letzten Jahr konnten sie mit einem 45er Schnitt, das Mannschaftszeitfahren gewinnen und ein zweiter Platz wäre in diesem Jahr eine klare Niederlage.
Ich war schon etwas aufgeregt gewesen, denn ich wollte natürlich nicht der Grund dafür sein, das es in diesem Jahr eventuell nicht für einen Sieg reichen würde.

Gefahren wird auf der BMW Teststrecke in Aschheim.
Ein ovaler Rundkurs auf dem man es richtig krachen lassen kann, ohne Autos und komplett abgesperrt.
Jens Eichner, Moritz Kaase, Dennis Soisch und ich, fuhren unter dem Namen ,, Canyon Mach 4 ,,
Eine Runde hatte eine Länge von 7,7 Kilometer und in der Sprint Klasse mussten 5 Runden absolviert werden.
Leider kam es wegen Unfällen zweimal zu einem Rennabbruch und wir mussten nach jeweils zwei gefahrenen Runden, wieder neu an den Start gehen.
Jedes Mal mussten wir uns neu warm fahren und wieder verpflegen, bevor es nach rund einer Stunde wieder zum Neustart ging.
Das war keine einfache Situation und man musste sich immer wieder neu motivieren….
Beim dritten Anlauf zum Start, lies der Veranstalter verlauten, das die Rundenzahl von 5 auf 4 reduziert werden müsste, da es sonst zu große Verspätungen geben würde.
Also auf ein Neues….
Aber dann lief alles perfekt und wir konnten unsere Runden ohne Unterbrechung absolvieren.
Ich war wirklich Top in Form und wollte das Ding auf jeden Fall gewinnen.
Durch die Rekord Beteiligung war das Starterfeld super besetzt und ich dachte mir schon das wir heute eine ganz andere Zeit hinknallen müssen, um hier und heute erfolgreich zu sein.
Jens Eichner meinte wir sollten ca. alle 30 Sekunden wechseln, was mir aber definitiv zu kurz erschien…!!!
Immer wenn ich in die Führung ging, versuchte ich das Tempo langsam, aber stetig zu erhöhen und wechselte erst nach 2, oder 2,5 Minuten.
Jede Runde wurden wir schneller, auch wenn mich Jens einige Male ermahnte, ich sollte das Tempo nicht zu schnell hochziehen…
Sorry Jens…, ich hab echt versucht langsamer zu fahren…, aber es ging nicht… ( smile )
Ganz im Gegenteil…., auf der langen Geraden wollte ich unbedingt auf 60 km/h beschleunigen, was dann mit rund 59 km/h auch realisiert wurde.
Ich glaube in der letzten Runde sind alle nicht nur an, sondern auch über ihre Grenzen des Möglichen gegangen und wir rockten das Ding mit einem sensationellen Schnitt von 48,42 km/h….!!!
Damit sicherten wir uns den Sieg in der Sprintklasse, mit einem Vorsprung von 35 Sekunden auf den Zweitplatzierten.

Ich weiß das ich etwas eigensinnig gehandelt habe und Stellenweise so im Geschwindigkeits- Rausch gewesen bin, das ich vielleicht manchmal etwas zu schnell von vorne gefahren bin.
Auf der anderen Seite hätten wir es dann eventuell nicht geschafft, einen erneuten Tagessieg einzufahren.
Meine Beine waren heute einfach phantastisch und es lief einfach sensationell gut…
Ein Sieg mit einem Team zusammen ist etwas ganz besonderes und es hatte mir sehr viel Spaß bereitet, was natürlich auch einfach an den echt coolen ,, Jungs ,, gelegen hatte…

Vielen Dank, das ich ein solches Rennen mit Euch erleben durfte…

Jens Eichner…, Moritz Kaase…. und Dennis Soisch…., Ihr seid echt Klasse gewesen…

 

Für mich war es aber heute nicht einfach nur ein spektakulärer Sieg gewesen…, es war heute mein 20. Sieg im 30. Rennen der Saison 2026 und damit mein erfolgreichstes Jahr seit ich in 2006 mit dem Radsport begonnen hatte…
Einfach nur unglaublich….!!!

 

Jetzt werde ich mich kurz erholen und anschließend noch ein paar Trainingseinheiten fahren, bevor es dann nächste Woche für mich zum ersten Mal zum ,, King of the Lake ,, nach Österreich zum Attersee geht.
Dort starte ich beim größten Zeitfahren in Europa.
47,2 Kilometer mit rund 380 Höhenmeter, einmal um den Attersee.
Wenn meine Beine nächste Woche so sind wie heute, dann habe ich echte Chancen auf einen Podiumsplatz…
Wir werden sehen…

 

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