12.04.2026 – Bernd Quitzow – Team CAR special – Time Trial Almere – Niederlande
Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:
42,7 Kilometer
Flach
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7. Platz
00:58:26 Minuten
43,70 km/h im Schnitt
Radrennen - Kurzbericht
Einzelzeitfahren in Almere / Niederlande
Dieses Rennen gehört nach wie vor zu den ganz großen Events in den Niederlanden.
Jedes Jahr gehen hier in Almere die Top Athleten und Athletinnen aus der Triathlon und Duathlon Szene an den Start, so wie aktuelle, oder auch ehemalige Profisportler.
Einen Tag zuvor hatte ich noch ein Gravel Rennen in Belgien gehabt ( 75 Kilometer mit etwas über 1100 Höhenmeter ) was ich schon wieder nicht beenden konnte, da sich mein Hinterreifen bei einer Überquerung von einem kleinen Bach, aufgeschlitzt hatte….
Unglaublich, aber die Schotterpisten meinen es bis jetzt nicht gut mit mir…
Aber gut…, es kommen ja noch ein paar Veranstaltungen…
Jetzt zum heutigen Einzelzeitfahren….
Almere Haven, in der Provinz Flevoland, ist ca. 30 Kilometer von Amsterdam entfernt und ist direkt am großen Gooimeer gelegen.
Eine wunderschöne Gegend mit viel Wasser, wunderschöner Natur und natürlich ,, Wind ,,
Aber so viel Wind wie heute, hatte ich hier auch noch nicht erlebt…
Der Start für das Einzelzeitfahren war direkt in Almere Haven und ging über einen Rundkurs von 14 Kilometer, der direkt am Gooimeer entlang verlief.
Der Rundkurs hatte nach etwas mehr als 7 Kilometer einen sehr eng zu fahrenden Wendepunkt, danach zurück zum Start.
Der Wendepunkt war so eng, das man hier schon fast zum stehen gekommen ist.
Dann wieder beschleunigen und in Richtung Ziel.
Je nach Altersklasse gibt es eine 28 Kilometer Strecke zu absolvieren, oder die Langdistanz über 42,7 Kilometer.
Ich startete bei dem 42 Kilometer Einzelzeitfahren.
Gewertet wurde in den Altersklassen 16-39 Jahre, 40-49 Jahr und in der Klasse über 50 Jahre.
Es ist eine offene Veranstaltung und somit können hier Athleten aus allen Leistungsklassen…, inklusive Profis an den Start gehen.
Francesca war wieder mitgereist und half mir bei den Vorbereitungen zum Start.
Nach 30 Minuten Warmfahren ging es endlich los….
Im 20 Sekunden Takt gingen die Starter auf die Strecke.
Der Wind war wirklich brutal gewesen, aber erwischte uns immer nur von der Seite.
Das sorgte nicht für die ganz hohen Geschwindigkeiten, aber man musste auch nicht ganz hart in den Wind fahren.
Aber man musste wirklich vor den Windböen aufpassen….
Ich fühlte mich schon etwas besser als bei meinem ersten Zeitfahren in diesem Jahr, aber meine Wattwerte liegen noch deutlich unter dem was gehen sollte.
Trotzdem konnte ich heute meine persönliche Bestzeit auf diesem Kurs noch einmal unterbieten und fuhr sogar einen neuen Rekord für die schnellsten 40 Kilometer.
In meiner Altersklasse AK 50 reichte das für einen 7. Platz von 40 Startern.
Nach wie vor würde ich mir natürlich eine AK 60 wünschen, um hier mit Athleten im Wettstreit zu kämpfen, die auch in meiner Age Groupe unterwegs sind.
Mal sehen…, vielleicht gibt es hier ja mal eine Anpassung…
Ich war trotzdem mit meiner eigenen Leistung zufrieden gewesen und freue mich jetzt auf meine beiden nächsten Zeitfahren, die ich langsam auch wieder im Bereich von einem Podiums- Platz beenden möchte.
Auf nach Österreich und Italien….
