25.04.2026 – Bernd Quitzow – Team CAR special – Giro Sardegna 1. Etappe – Straßenrennen
Renndistanz:
Höhenmeter:
Gesamtwertung:
Altersklasse:
Zeit:
Geschwindigkeit:
98 Kilometer
1119 Höhenmeter
-----
8. Platz
02:33:38 Stunden
-----
Radrennen - Kurzbericht
Giro Sardegna 2026
Der Giro Sardegna ist ein Etappenrennen auf Sardinien, welches in 2026 zum 30. Mal ausgetragen wird.
6 Etappen an 6 aufeinander folgenden Tagen…
Wer schon einmal auf Sardinien gewesen ist, dem ist bewusst, dass die Insel ein perfektes Terrain für Bergfahrer ist.
Also genau das richtige für mich…. ( smile )
Obwohl ich wirklich gerne Berge hochfahre, weil ich hier meine Zeitfahr- Qualitäten nutzen kann und mit einer hohen Durchschnittsleistung fahren kann.
Ab einem gewissen Punkt, haben dann Fahrer mit einem wesentlich leichteren Körpergewicht aber trotzdem klare Vorteile.
Dazu kommt, das ich die rasanten und kurvenreichen Abfahrten nur so absolviere, dass ich das Gefühl habe, immer die Kontrolle zu haben.
Aber es gibt beim Giro Sardegna natürlich auch ein Einzelzeitfahren….!!!
Alle bergigen Etappen habe ich als Training genutzt, aber die 2. Etappe sollte meine Etappe sein… ,, Die Zeitfahr- Etappe ,,
Heute aber…., am 25.04.2026 stand erst einmal eine Bergetappe auf dem Programm.
Meine Partnerin Francesca hatte mich nach Sardinien begleitet und mich bei den einzelnen Rennen wieder super unterstützt.
Alle Rennen, bis auf das Einzelzeitfahren, werden immer gegen 9:00 morgens gestartet.
Wir hatten tolles Wetter am heutigen Tag und die Temperaturen sollten im Laufe des Tages auf 23 Grad klettern.
Die erste Etappe hatte auf 90 Kilometer rund 1200 Höhenmeter die erklommen werden mussten.
Nach den beiden UCI Rennen in Österreich ging ich gut erholt und voll motiviert in die erste Etappe des Giro Sardegna.
In den Anstiegen kam ich wirklich super zurecht und konnte sogar die Spitzengruppe halten, auch wenn ich dabei ganz schön überziehen musste, also für meine Verhältnisse im roten Bereich gefahren bin.
Dann kam eine lange, rasante und kurvenreiche Abfahrt und hier habe ich leider Plätze verloren, was schon sehr ärgerlich gewesen ist, da es nach der Abfahrt nur noch 15 Kilometer wellig bis zum Ziel gewesen ist.
Aber so war ich nach der Abfahrt alleine unterwegs…
Die Spitzengruppe war weg und hinter mir kam keiner mehr…
Auf den letzten Kilometern wäre es für mich in der Spitzengruppe wirklich easy gewesen, aber so musste ich mich im Wind alleine zum Ziel bringen…
Zum Schluss war es noch der 8. Platz bei einer bergigen Etappe gewesen und für mich ging das absolut in Ordnung.
Später hatte ich Bedenken gehabt, das ich in den Anstiegen vielleicht schon zu viel gemacht habe und ich für die 2. Etappe eventuell nicht mehr Frisch genug bin.
Am kommenden Tag stand nämlich das ,, Einzelzeitfahren ,, auf dem Programm…
Also gut Essen und auch noch zwei Stunden locker fahren und dann sehen wir wie es Morgen läuft…
